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12.08.2020 18:05

Sommerliches Fest im Stift

Sommerhimmel, Sommerstimmung, schwungvolle Musik für alle und als Höhepunkt: Mitarbeitende auf dem Laufsteg. Ohne Scheu, überzeugend in der Themen-Kleidung aus den 60er Jahren. Sehen Sie selbst. Ein buntes Programm für unsere Bewohner*innen und versorgt mit Leckereien und vor allem mit großer Aufmerksamkeit der Mitarbeiterschaft. In jeder Hinsicht „erwärmend“!

Modenschau Moderation

  1. Hier kommt Lisa mit einem leichten und entspannten Hippie- Look. Sie liebt die Liebe, spaziert gerne Barfuß und bastelt Kränze aus Blumen. Man beachte die frohen Farben und den ausgefallenen Haarschmuck.
  1. Regina Jäckel ist auf dem Land groß geworden. Wir kennen sie in ihren vielfarbigen Convers Turnschuhen. Aber heute zeigt sie sich in den Schuhen, in denen sie laufen gelernt hat. Auf dem Land war die Kleidung zweckmäßig. Egal ob die Frauen am Herd standen, im Garten oder im Stall arbeiteten….alle sahen gleich aus.
  1. Andrea zeigt uns ein „Must Have“ der 60er Jahre, eine Kombination, die man wunderbar in der Freizeit, im Büro oder zu besonderen Anlässen tragen kann.
    Der A-Linien-Rock, hier aus braunem Tweed, steht für klassische Eleganz. Wie ein A setzt der Rock in Höhe der Taille an und läuft zum Saum hin mehr oder weniger stark aus. Der knielange Rock umschmeichelt die Figur, ist somit tragbar für jeden Typ, von Schlank bis Mollig.
    Bei der ärmellosen Bluse, hier ein pflegeleichter Polyester-Satin, dominiert die Farbe Grün. Unsere Auswahl fiel auf ein grafisches Muster, welches in den 60er Jahren sehr beliebt war.
    Zur Kleidung passend trägt Andrea hochwertigen Schmuck aus Bernstein, dem Gold des Meeres.
  1. Regina Below zeigt uns hier ein schönes Sommerkleid aus Dederon. Das Material besteht aus einer Kunstfaser und es umspielt schön die Beine. Es wurde in der ehemaligen DDR gefertigt. Auffällig an diesem Kleid sind die Farben und die Schleife am Hals.
  1. Jetzt zeigt uns Kirsten den Schick der modernen Ehefrau.
    Kirsten trägt eine liebevoll handbestickte Schürze, die ihr Kleid bei der Hausarbeit vor Schmutz schützt.
    Ihre Berufung ist es, das Haus glänzen zu lassen und ihren Ehemann glücklich zu machen- denn das galt in den 60er Jahren als der „natürliche Beruf der Frau“.
    Erinnern Sie sich noch daran, dass eine Ehefrau bis 1977 die schriftliche Erlaubnis ihres Mannes brauchte, um erwerbstätig zu sein?
    Das „Handbuch für die gute Ehefrau“ von 1955 empfiehlt:
    • „Räumen Sie auf. Machen Sie einen letzten Rundgang durch das Haus, kurz bevor Ihr Mann kommt.
    • Machen Sie sich schick. Gönnen Sie sich 15 Minuten Pause, so dass Sie erfrischt sind, wenn er ankommt. Legen Sie Make-up nach, knüpfen Sie ein Band ins Haar, so dass Sie adrett aussehen. Er war ja schließlich mit einer Menge erschöpfter Leute zusammen.
    • Machen Sie die Kinder schick. Nehmen Sie sich ein paar Minuten, um ihre Hände und Gesichter zu waschen. Kämmen Sie ihr Haar und wechseln Sie ggf. ihre Kleidung. Die Kinder sind ihre "kleinen Schätze" und so möchte er sie auch erleben.
    • Vermeiden Sie jeden Lärm. Schalten Sie alle lauten Haushaltsgeräte aus. Ermahnen Sie die Kinder, leise zu sein.“
  1. Regina Jäckel kennt nicht nur Bauernhöfe. In der Kindheit hatte ihr Onkel eine Gaststätte. Jedes Wochenende traf sich die ganze Sippe, um dem Onkel zu helfen. Die Gäste gaben den Kindern ab und zu mal eine MARK für die Musikbox. Die Musik aus den 70ern steckt ihr im Blut. Jedes Jahr feiert Regina Jäckel auf der Reeperbahn beim Schlagermove mit. In diesem Jahr fiel die Party aus……deshalb feiert sie heute mit uns…..zu der Musik ihrer Kindheit.
  1. Als Nächstes zeigt uns Lisa noch einmal die Moderne Hausfrau. Sie ist immer schick und ihr Traum ist es, zu putzen, die Kinder zu erziehen und immer schön für ihren Göttergatten zu kochen. Ihre Lieblingsgeschenke sind ein Staubsauger von Miele, eine Packung Persil und Maggi.

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